Bereits im März 2021 hatte die Deutsche UNESCO-Kommission die Aufnahme der „Gemeinwohlorientierten Sportvereinskultur“ in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes verkündet. Der DOSB dankt der Kommission für die nun erfolgte offizielle Auszeichnung, nachdem die Bewerbung im Jahr 2017 auf den Weg gebracht wurde.

Bei der Verleihung am Donnerstag, 18. November 2021, im Düsseldorfer Schauspielhaus nahm die DOSB-Vizepräsidentin Bildung und Olympische Erziehung, Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper, die Auszeichnung im Namen Sportdeutschlands und der fast 90.000 Sportvereine entgegen.

Die Gründe für die Aufnahme der Sportvereinskultur sind zahlreich. Ein Blick auf die Seite der Deutschen UNESCO-Kommission zeigt, weshalb die Sportvereine es verdient haben, diese Auszeichnung zu erhalten. So leisten die Vereine seit vielen Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und zur Förderung der Bewegung und Bildung ihrer Mitglieder. Das zuständige Expertenkomitee der Deutschen UNESCO-Kommission hob vor allem „die breitenkulturelle Gemeinwohlorientierung“ hervor und wies dabei explizit darauf hin, dass „Sportvereine ein Lernort für gesellschaftliche Wertevermittlung sind.“